12.09.2025
Im Oktober 2025 steht für viele Unternehmen ein entscheidender Wendepunkt an: Microsoft beendet den erweiterten Support für zentrale Produkte, die in zahlreichen IT-Umgebungen im Einsatz sind. Damit entsteht Handlungsdruck für IT-Verantwortliche in Unternehmen, Behörden und Organisationen.
Bedeutet das Supportende einen unausweichlichen Schritt in die Cloud – oder gibt es weiterhin tragfähige Alternativen mit On-Premises- und Hybridlösungen? In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die betroffenen Produkte, die Auswirkungen und die möglichen Zukunftsstrategien – und zeigen, warum Microsoft 365 für viele Organisationen der nachhaltigste Weg in die Zukunft ist.
Windows 10 (alle Editionen)
Office 2016 / Office 2019
Exchange Server 2016 / 2019 – teils Übergang in Abo-Modelle
Windows Server 2012 / 2012 R2 – Ende der Extended Security Updates
Weitere Anwendungen wie Publisher (EOL 2026), Visual Studio 2015 und ältere Dynamics-Versionen
Für IT-Abteilungen bedeutet das: Sicherheitsupdates, technischer Support und Kompatibilitätsprüfungen entfallen. Systeme, die weiter betrieben werden, sind einem steigenden Risiko ausgesetzt.
Das Ende des Microsoft-Supports bedeutet nicht, dass die Software schlagartig nicht mehr funktioniert. Aber:
→ Sicherheitsrisiken: Ohne Patches steigt die Gefahr von Angriffen deutlich.
→ Compliance-Verlust: Gerade in regulierten Branchen kann der Betrieb nicht unterstützter Systeme problematisch werden.
→ Kompatibilitätsprobleme: Neue Anwendungen und Dienste funktionieren nur mit unterstützten Versionen.
→ Kostensteigerungen: Notlösungen, Sonderlizenzierungen oder externe Absicherungen werden teurer.
Ein direkter „Zwang in die Cloud“ besteht zwar nicht – aber die Entscheidung für die künftige Infrastruktur kann nicht länger aufgeschoben werden.
Wer weiterhin auf lokale IT-Infrastrukturen setzt, kann auf aktuelle On-Premises-Produkte wechseln:
Das spricht für On-Premises:
On-Premises ist damit eine Option für Organisationen mit klaren regulatorischen Anforderungen oder stabilen, abgeschlossenen IT-Umgebungen. Allerdings bedeutet es auch: regelmäßige Migrationen, hohe Investitionskosten und eingeschränkte Innovationsgeschwindigkeit.
Die Cloud-Variante bietet mit Microsoft 365 die modernste Form der Microsoft-Infrastruktur – und wird von Microsoft selbst als strategische Weiterentwicklung vorangetrieben.
Das spricht für die Cloud:
👉 Wer heute in die Cloud wechselt, entscheidet sich nicht nur für eine technische Lösung, sondern für eine Plattform, die kontinuierlich mit den Anforderungen von morgen wächst.
Viele Unternehmen entscheiden sich für einen Mittelweg: Hybrid-Szenarien verbinden lokale Systeme mit Cloud-Diensten.
Hybrid bietet sich besonders an, wenn Organisationen den Weg in die Cloud gestaffelt gehen möchten – es ist aber aufwändiger in Verwaltung und Lizenzierung. Langfristig sollte Hybrid eher als Übergangsmodell verstanden werden.
Neben Technik spielt die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle:
→ Szenario 1: Mehr Mitarbeitende als Geräte
In Produktionsbetrieben, Werkstätten oder Krankenhäusern teilen sich Mitarbeitende oft Arbeitsplätze. Hier sind On-Premises-Lösungen meist günstiger, da Device-Lizenzen mehrfach genutzt werden können.
→ Szenario 2: Mehr Geräte als Mitarbeitende
In Organisationen mit Homeoffice- und Büroarbeitsplätzen oder öffentlichen Verwaltungen mit vielen Endgeräten ist die Cloud attraktiver. Die nutzerbasierte Lizenzierung von Microsoft 365 bietet hier mehr Flexibilität und Zukunftssicherheit.
Wichtig zu beachten: Cloud-Lizenzen sind langfristig kostenintensiver und unterliegen regelmäßigen Preisanpassungen. Gleichzeitig bietet Microsoft 365 kontinuierliche Innovationen, die On-Premises-Lösungen nicht abbilden können – ein klarer Mehrwert, der die höheren Kosten in vielen Szenarien rechtfertigt.
Das Ende des Microsoft-Supports im Oktober 2025 bedeutet: Handlungsbedarf besteht – aber keine Panik. Unternehmen, die jetzt ihre Optionen prüfen, können ihre IT-Strategie gezielt ausrichten.
✔️ Cloud mit Microsoft 365: Zukunftsmodell, das Innovation, Sicherheit und Flexibilität kombiniert – und damit die strategisch nachhaltigste Option darstellt.
✔️ On-Premises: Sinnvoll bei spezifischen regulatorischen Anforderungen oder klarer Kostenstruktur, aber mit begrenzter Zukunftssicherheit.
✔️ Hybrid: Praktisch für Übergangsphasen oder gemischte Anforderungen, jedoch mit höherer Komplexität.
Am Ende hängt die richtige Wahl von der individuellen Situation ab – doch der Trend ist eindeutig: Wer langfristig auf Sicherheit, Innovation und Kollaboration setzt, kommt an Microsoft 365 kaum vorbei.
Wir unterstützen Sie bei der Bewertung Ihrer Optionen, analysieren die Kosten und entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Migrationsstrategie.
👉 Sprechen Sie uns an – unsere Consultants beraten Sie gerne persönlich.
Microsoft 365 bietet leistungsstarke Tools, doch die Sicherheit Ihres Tenants steht und fällt mit der richtigen Konfiguration. Hier sind Einstellungen, die Sie unbedingt überprüfen sollten!
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